Kreatinin erhöht – was bedeutet das?

Ein erhöhter Kreatininwert ist oft der erste Hinweis darauf, dass die Nieren nicht mehr ganz normal filtern. Der Wert allein sagt aber wenig über Ursache und Prognose. Dafür braucht es die daraus berechnete eGFR und einen Blick auf den Urin.

Was Kreatinin ist

Kreatinin entsteht im Muskelstoffwechsel und wird über die Nieren ausgeschieden. Der Wert hängt auch von Muskelmasse, Flüssigkeitshaushalt und Ernährung ab. Deshalb wird daraus die aussagekräftigere eGFR berechnet.

Warum der Urin dazugehört

Ob die Nieren Eiweiß verlieren, zeigt erst die UACR im Urin. Eine erhöhte Albuminausscheidung kann auf eine Nierenschädigung hinweisen, noch bevor die Filterleistung deutlich sinkt, und bestimmt das weitere Risiko mit.

Was den Wert beeinflussen kann

Vorübergehend erhöhtes Kreatinin tritt auch bei Flüssigkeitsmangel, nach starker körperlicher Belastung oder unter bestimmten Medikamenten auf. Ein einzelner Wert sollte deshalb im Verlauf und zusammen mit dem Urin beurteilt werden.

Was jetzt sinnvoll ist

Kontrolle im Verlauf, Bestimmung von eGFR und UACR sowie die Einordnung Ihrer Begleiterkrankungen.

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Persönliche Einschätzung

Wenn Ihr Kreatinin erhöht ist und Sie unsicher sind, was das bedeutet, kann eine nephrologische Einschätzung die Werte einordnen. Zur nephrologischen Privatsprechstunde

Hinweis: Die Sprechstunde ist eine Privat- und Selbstzahlerleistung.

Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.