Eine eGFR von 45 bedeutet, dass die Nieren noch etwa die Hälfte ihrer normalen Filterleistung erbringen. Ob die Situation stabil oder ernst ist, zeigt sich erst im Zusammenspiel mit der Eiweißausscheidung im Urin.
Was die eGFR aussagt
Ein Wert um 45 entspricht einer mittelgradigen Einschränkung, an der Grenze der Stadien G3a und G3b.
Warum die UACR genauso wichtig ist
Zwei Menschen mit einer eGFR von 45 können sehr unterschiedlich dastehen. Wer kaum Albumin ausscheidet, hat eine deutlich günstigere Prognose als jemand mit stark erhöhter UACR. Fachleute teilen die Erkrankung deshalb nach GFR und Albuminurie ein.

Orientierung zur UACR
- Unter 30 mg/g: normal bis leicht erhöht.
- 30 bis 300 mg/g: moderat erhöht.
- Über 300 mg/g: stark erhöht.
Was jetzt sinnvoll ist
Den Verlauf beobachten und das Fortschreiten bremsen. Blutdruck, Blutzucker und Eiweißausscheidung lassen sich gezielt behandeln, moderne Medikamente können den Verlauf verlangsamen.
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Persönliche Einschätzung
Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre Kombination aus eGFR und UACR einzuordnen ist, kann eine unabhängige nephrologische Einschätzung Klarheit schaffen. Zur nephrologischen Privatsprechstunde
Hinweis: Die Sprechstunde ist eine Privat- und Selbstzahlerleistung.
Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.